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Sicherheit in Elektro-Ausbildungsstätten
Experimentieren mit elektrischer Energie in Unterrichts- und Werkräumen

Heuchel
1. Auflage • Ausgabe Januar 2009
60 Seiten • € 7,60


Bei Elektro-Ausbildungsstätten, mit Übungs- und Versuchseinrichtungen, handelt es sich um Unterrichtsräume oder -bereiche, die der Wissensvermittlung dienen. 

Dazu gehört auch das Experimentieren mit elektrischen Betriebsmitteln, Baugruppen, Bauteilen oder elektrischen Einrichtungen zu fachpraktischen Übungsoder Versuchszwecken, z. B. in Ausbildungswerkstätten, Werk- und Praktikumsräumen. 

Bei solchen Einrichtungen ist ein vollständiger Berührungsschutz aufgrund der Geräteanordnung und des Übungsaufbaus nicht immer sichergestellt. Es können Gehäuseabdeckungen bzw. -verkleidungen entfernt sein, auch werden zur Störungssuche und Fehlereingrenzung Messungen an aktiven unter gefährlicher Spannung stehenden Teilen des Übungs- oder Verdrahtungsaufbaus vorgenommen. 

Derartige Arbeiten, wie sie von Experimentierenden in Ausbildungsstätten unter der Nutzung von elektrischer Energie an oder in der Nähe von berührungsgefährlichen Teilen bei Schaltungs- und Messaufgaben vorgenommen werden, erfordern das Vorhandensein einer den Regelwerken entsprechenden Experimentierstätte, die eine höchstmögliche Sicherheit bei der Arbeit gewährleistet. 

Immer wenn Gefahr durch elektrischen Schlag besteht, sind technische und organisatorische Maßnahmen zu treffen, denn nur eine vorschriftsmäßig eingerichtete Elektro-Ausbildungsstätte bietet die Gewähr für die notwendige, alle gegenwärtige Erkenntnisse berücksichtigende Arbeitssicherheit und ermöglicht die in jeder Hinsicht ordnungsgemäße und in hohem Maße sichere Durchführung von Übungen und Experimentierarbeiten.