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Fridolin - heitere Unfallverhütungsfibel

Fridolin
eine heitere Unfallverhütungsfibel

Ausgabe 2005
ISBN: 978-3-928535-77-9
40 Seiten • € 8,60

20 illustrierte Geschichten zum Arbeitsschutz aus der Sicht des kleinen Spatzen namens Fridolin.

Nachdruck der von der Maschinenbau- und Kleineisenindustrie-Berufsgenossenschaft (Vorgängerin der Maschinenbau- und Metall-Berufsgenossenschaft), Düsseldorf, von 1956 bis 1971 in mehreren Auflagen gedruckten Broschüre.


Fridolin und der Antrieb

 

 

 

Fridolin mit gerupfter Schwanzfeder


Wer arglos um Maschinen hupft,
der bleibt nicht lange ungerupft.
Drum, Fridolin, sei jetzt bereit,
auf dich zu nehmen böses Leid.

Was Drehbank sei, was Wechselräder,
das zu erklären weiß ein jeder;
jedoch, was häufig unbekannt,
das ist der Schutz für Haar und Hand.

Wo große Kräfte schirmlos walten,
da kann sich keine Feder halten.
Der Spatz blickt grimmig um die Ecke:
Der halbe Schwanz blieb auf der Strecke.

Den stolzen Schweif ihm so zu schinden,
das konnt`er lange nicht verwinden;
ihn, der die Technik so verehrt,
hat diese Schande arg beschwert.

"Fatale Sache" klagte er,
"Wo nehm ich neue Federn her?"