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An
Arbeitsplätzen treten oftmals Lärm- und
Vibrationsbelastungen
auf, die zu vielfältigen Beschwerden und bei
langjährigen
und/oder hohen Expositionen auch zu Berufserkrankungen führen
können.
Nach
dem Arbeitsschutzgesetz
und der Lärm-
und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung
(LärmVibrationsArbSchV) aus dem Jahr 2007 sind diese
Expositionen
in der Gefährdungsbeurteilung umfassend zu behandeln. Durch
die
Beurteilung der Arbeitsbedingungen und die Dokumentationspflicht soll
ein hohes Niveau im Arbeitsschutz erreicht werden.
Dieser
Vorgabe folgend werden die Belastungsfaktoren Lärm und
Vibrationen erstmals
gemeinsam in einer Broschüre der VTI-Verlagsreihe
behandelt.
Diese
neu erstellte Broschüre „Lärm und
Vibrationen am
Arbeitsplatz“ beinhaltet Informationen zum Auftreten von
Lärm und Vibrationen, erläutert die neuen Rechtsvorschriften
mit den aktuellen
Auslösewerten
und den Grenzwerten bei den Vibrationen bzw. den maximal
zulässigen Expositionen beim Lärm und vermittelt
Erfahrungen
aus der Praxis bei der Auswahl von Minderungsmaßnahmen und
bei
der Erstellung der vorgeschriebenen Minderungsprogramme.
Darüber
hinaus werden Informationen über ergänzende
persönliche
Schutzausrüstungen und eine kurze Übersicht zu den
arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen (Expositionen und Termine)
vermittelt.
Besondere
Unterstützung für die Praxis bieten die
Hilfestellungen zur systematischen Vorgehensweise und die umfangreichen Prüflisten.
Somit kann die Broschüre als Handlungshilfe eingesetzt werden,
um
mögliche Gefährdungen zu erkennen, zu beurteilen und
zu
reduzieren.
Autoren:
•
Dr.-Ing. Gerhard Neugebauer, Leiter der Fachstelle "Lärm und
Vibrationen", Maschinenbau- und Metall-Berufsgenossenschaft,
Düsseldorf
•
Dipl.-Ing. Jürgen Dohlich, Fachstelle "Lärm und
Vibrationen", Maschinenbau- und Metall-Berufsgenossenschaft,
Düsseldorf
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