|
Immer mehr Unternehmen spüren den Druck – sei es durch Kunden
oder eine internationale Muttergesellschaft – ein Arbeitsschutzmanagementsystem
einzuführen. Aber wie?
Für Arbeitsschutzmanagementsysteme gibt es (noch) keine Norm
und dennoch werden sie allenthalben eingeführt, geprüft und zertifiziert.
Bundesländer und Berufsgenossenschaften, die Chemie- und die
Energiebranche, die großen Zertifizierungsgesellschaften und viele
andere mehr – sie alle haben eigene Leitfäden herausgegeben, die
die Anforderungen an ein Arbeitsschutzmanagementsystem darlegen
und die Zertifizierung ermöglichen. Die Unternehmen sind
durch diese Fülle verschiedener Leitfäden und Handlungshilfen
eher verwirrt.
Was unterscheidet den „klassischen“ Arbeitsschutz vom Arbeitsschutzmanagement?
Und was ist denn nun genau zu tun? Diese
und ähnliche Fragen wurden der Autorin in ungezählten Beratungsgesprächen
und Seminaren gestellt.
Nun liegt mit dieser Broschüre also noch eine Handlungshilfe zur
Einführung eines Arbeitsschutzmanagementsystems vor. Aber:
diese Broschüre ist anders. Sie beantwortet die o.g. Fragen. Und
sie soll die Unternehmen zunächst einmal dabei unterstützen, den
Arbeitsschutz systematisch zu organisieren. Und zwar mit Blick auf
das, was im Unternehmen bereits für den Arbeitsschutz getan wird,
und das, was getan werden sollte, um Effektivität und Rechtssicherheit
zu erhöhen.
Mit dieser systematischen Organisation wird die Grundlage für ein
Arbeitsschutzmanagementsystem geschaffen. Wenn das Unternehmen
sich dann – später – entscheidet, ein AMS einzuführen
und sich ggf. zertifizieren zu lassen, ist der Aufwand deutlich geringer.
Diese Broschüre beschreibt praxisnah, wie man im Betrieb ein lebendiges,
funktionierendes und zertifizierungsfähiges Arbeitsschutzmanagementsystem
verwirklichen kann.
|