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Die 10. Auflage des Leitfadens für die
Gefährdungsbeurteilung ist wie seine Vorgänger eine
praktische Anleitung zur Durchführung der
Gefährdungsbeurteilung.
Gegenüber
früheren Auflagen wurden viele Begriffe präzisiert
und den internationalen Normen angepasst. Damit wird das Ziel verfolgt,
eine „gemeinsame Sprache“ auf internationaler Ebene
zu sprechen (z.B. bei der oft geforderten Risikobewertung als
Voraussetzung für eine Auftragsvergabe).
Neben
dem zentralen Thema der Broschüre, wie eine
Gefährdungsbeurteilung effektiv, zielorientiert und vor allem
systematisch durchgeführt wird, finden die Anwender Aussagen
zum Entstehen von Unfällen und arbeitsbedingten Erkrankungen.
Dieses Grundverständnis ist für den
präventiven Ansatz sehr wichtig.
Da
die Ursachen für gesundheitliche Risiken nicht nur die
konkreten Arbeitsbedingungen vor Ort sein können, sondern
vielfach in der betrieblichen Organisation begründet sind,
wurde dieser Thematik ein eigenes Kapitel gewidmet.
Der
Leitfaden soll mithelfen, die Umsetzung des Arbeitsschutzgesetzes nicht
als ein bürokratisches Muss, sondern als Voraussetzung
für ein gesundes Management zu verstehen.
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